Was nicht jeder weiß:
Im Jahre 1832, nach dem Tode von Johann Wolfgang von Goethe, entdeckte man in seiner Schlafkammer am Frauenplan in Weimar ein birnenförmiges Glas, das auf der einen Seite flach, auf der anderen jedoch konvex war. Bei der Bearbeitung von Goethes naturwissenschaftlichem Nachlaß fand man heraus, daß es sich um ein Wetterglas handelte, das bis etwa zur Hälfte mit Wasser gefüllt zuverlässig alle Veränderungen des Luftdrucks anzeigte.
1792/93 kam Johann Wolfgang von Goethe nach Ilmenau / Thüringen. Man schrieb ihm die Entwicklung des Goethe-Barometers in Zusammenarbeit mit der einheimischen Glasindustrie zu. Später fand man jedoch heraus, daß ähnliche Wettergläser schon 711 n.Chr. von den Mauren, die nach Spanien kamen, auf ihren Schiffen zur Wetterbestimmung verwendet wurden.
Bedenkt man, daß zu dieser Zeit keine andere Möglichkeit der zuverlässigen Wettervorhersage bekannt war, erkennt man wie wichtig dieses Wetterglas für die damalige Seefahrt gewesen sein muß.
Das Wetterglas ist unter vielen Namen bekannt, wie z.B. Goethebarometer, Wasserbarometer, Donnerflasche u.s.w.
Wer mehr wissen will : www.goethe.de















